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Punkteabbau


Punkte in Flensburg können auch abgebaut werden. Hierbei gilt es in jedem Fall strategisch sinnvoll vorzugehen.

Ein gesetzlicher Abbau erfolgt, wenn 5 oder 8 Punkte überschritten werden, ohne dass die Fahrerlaubnisbehörde zuvor die vorgesehenen Maßnahmen getroffen hat. Dann werden die Punkte auf den jeweils darunter liegenden Stand, also 5 oder 7 Punkte, reduziert.

Die Teilnahme am freiwilligen Fahreignungsseminar führt zum Punkteabzug von 1 Punkt. Punkte können dabei allerdings nur einmal innerhalb eines Zeitraumes von 5 Jahren abgebaut werden und nur dann, wenn 5 Punkte noch nicht überschritten sind.

Darüber hinaus werden die Punkte auch nach Ablauf bestimmter Fristen gelöscht. Die Tilgungsfristen betragen 2,5 Jahre bei Entscheidungen wegen einer einfachen Ordnungswidrigkeit, 5 Jahre bei Entscheidungen wegen grober Ordnungswidrigkeiten und einfachen Straftaten und 10 Jahre bei Straftaten mit einem Fahrerlaubnisentzug. Die Tilgungsfristen beginnen mit dem Tag der Rechtskraft, und bei Straftaten mit dem Tag des ersten Urteils bzw. der Unterschrift unter einem Strafbefehl.

In gerichtlichen oder behördlichen Verfahren kommt es zur Verwertung der Punktestände. Hierbei handelt es sich jedoch nicht immer um den tatsächlich relevanten Punktestand. So kann es vorkommen, dass keine Punkte vorliegen, jedoch noch mehrere Punkte in der Überliegefrist sind. Bei voreiligem Verzicht auf ein Rechtsmittel kann es so sehr schnell zu einem Erreichen oder Überschreiten der kritischen Punktegrenzen kommen. Eine direkte Information über den tatsächlich vorhandenen Informationsstand des Kraftfahrtbundesamtes ist daher ausgesprochen wichtig. Die Bewertung von Punkteständen, Tilgungsfristen und Tilgungshemmungen in kritischen Bereichen sollte stets dem Rechtsanwalt überlassen werden.