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Erläuterungen

Hier zum besseren Verständnis einige Erläuterungen:






Fachanwalt für
Arbeitsrecht

Die Bezeichnung “Fachanwalt” für ein bestimmtes Rechtsgebiet erhalten Rechtsanwälte, die mindestens 3 Jahre tätig sind und sich zusätzlich qualifiziert haben. Das Anerkennungsverfahren wird durch die zuständige Rechtsanwaltskammer geführt und von dafür gebildeten Fachausschüssen begleitet.

Die Voraussetzungen der jeweiligen Rechtsgebiete sind unterschiedlich ausgestaltet. Für den für uns relevanten Fachanwalt für Arbeitsrecht ist es beispielsweise erforderlich einen Ausbildungskurs im Umfang von 120 Zeitstunden zu besuchen und die erfolgreiche Teilnahme durch sich anschließende Leistungskontrollen nachzuweisen. Sind alle Prüfungen erfolgreich absolviert, müssen 100 Fälle mit entsprechendem Bezug zum Rechtsgebiet bearbeitet und nachgewiesen werden. Hinzu kommen kann auch ein Fachgespräch zur Prüfung des Vorhandenseins der fachlichen Voraussetzungen.

Nach der Verleihung des Fachanwaltstitels müssen zur Aufrechterhaltung des verliehenen Titels jährlich mindestens 15 Zeitstunden einer Teilnahme an tauglichen Fortbildungsveranstaltungen nachgewiesen werden.

Grundsätzlich ist ein Fachanwaltstitel ein Nachweis zusätzlicher Qualifizierung auf hohem Niveau. Dies bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, dass andere Rechtsgebiete nicht mehr bearbeitet werden können. Es besteht vielmehr eine Intensivierung des Fachwissens auf einem bestimmten Rechtsgebiet.

BRAK
Fortbildungszertifikat

Das Fortbildungszertifikat der Bundesrechtsanwaltskammer erhalten Rechtsanwälte die strenge Bedingungen erfüllt haben. So müssen diese zertifizierten Rechtsanwälte sich in der Regel über einen zurückliegenden Zeitraum von 3 Jahren über mindestens 36 Zeitstunden in einzeln festgelegten Bereichen fortgebildet haben.

Im Anschluss wird das Fortbildungszertifikat für die Dauer von 3 Jahren erteilt. Gleichzeitig werden die Nutzungsrechte an der Bildmarke bzw. Wort-/Bildmarke des Zertifikat-Logos zur Nutzung überlassen.

Damit stellt das Fortbildungszertifikat der Bundesrechtsanwaltskammer ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung des Fortbildungsumfangs dar.



DAV Fortbildungs-bescheinigung

Die Fortbildungsbescheinigung des Deutschen Anwaltvereins, die es seit dem Jahr 2005 gibt, erhalten Rechtsanwälte, wenn sie sich fachlich fortgebildet haben. Dabei wird die Bescheinigung immer für ein Kalenderjahr erteilt und eine entsprechende Urkunde verliehen.

Voraussetzung der Bescheinigung sind Fortbildungen bei anwaltsrelevanten Seminarveranstaltungen im Umfang von mindestens 15 Zeitstunden. Die Themenwahl bleibt dabei dem Anwalt überlassen.

Damit ist die Fortbildungsbescheinigung des Deutschen Anwaltvereins ein wichtiges Mittel zur Mandanteninformation hinsichtlich der regelmäßig absolvierten Fortbildungen.







Anwaltverein

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) ist der Interessenvertreter der Deutschen Anwaltschaft. Darüber hinaus bietet er den Mitgliedern der örtlichen Anwaltvereine Fortbildung, Information, Kommunikation und Service. Zweck des DAV ist nach seiner Satzung die Wahrung, Pflege und Förderung aller beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Anwaltschaft einschließlich des Anwaltsnotariats.







Arbeitsgemeinschaft
Arbeitsrecht

Die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein ist ein Zusammenschluss von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, deren besonderes Interesse im Arbeitsrecht liegt. Gegründet im Jahr 1981, gehört die Arbeitsgemeinschaft zu einer der ältesten und zugleich zu einer der größten Arbeitsgemeinschaften im Deutschen Anwaltverein. Sie sieht ihre Aufgabe in der Erörterung arbeitsrechtlicher Fragen und der Fortbildung ihrer Mitglieder auf dem Gebiet des Arbeitsrechts.