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Ehegattenunterhalt


Der Ehegattenunterhalt in der Zeit der Trennung und nach der rechtskräftigen Schweidung wird in der Regel nach den eheprägenden Einkommensverhältnissen bestimmt. Es ist der sogenannte Halbteilungsgrundsatz anzuwenden. Demnach erhält der Bedürftige die Hälfte des anzurechnenden Einkommens. Beim Erwerbseinkommen ist vorab noch ein Erwerbstätigenbonus abzuziehen. Kinder sind in der Regel vorrangig vor den Ehegatten.

Neben dem Elementarunterhalt sind die Ansprüche auf Altersvorsorgeunterhalt und Krankvorsorgunterhalt sehr wichtig und werden in der Prsxis häufig übersehen.

Wichtig für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sind die Leitlinien des Oberlandesgerichts Rostock zur Unterhaltsberechnung. Diese finden Sie unter der Rubrik "Unterhaltstabellen".

In den Einzelheiten ist eine Unterhaltsberechnung stets sehr komplex, so dass hier nur eine grobe Richtlinie und ein grundsätzlicher Verweis auf die Leitlinien der Oberlandesgerichte gegeben werden kann.